Die größte Herausforderung bei Nachhaltigkeitsdaten ist nicht deren Erfassung, sondern deren Erstellung. Und der Grund, warum so viele Unternehmen mit der Berichterstattung zu kämpfen haben, ist, dass sie sich nie die Frage gestellt haben: Woher kommen diese Daten eigentlich? Wer ist für ihre Erstellung verantwortlich?
In den meisten Unternehmen wird das Nachhaltigkeitsdatenmanagement als zentralisierte Aufgabe behandelt, die einem ESG-Team, einem Compliance-Beauftragten oder einem Leiter für Unternehmensnachhaltigkeit zugewiesen wird. Von diesen Personen wird erwartet, dass sie Daten von Lieferanten sammeln, deren Richtigkeit überprüfen und die Einhaltung von Vorschriften wie CSRD, CSDDD und dem GHG-Protokoll sicherstellen.
Dieses Modell ist jedoch nicht skalierbar, weil:
Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen, müssen über traditionelle Berichtsmodelle hinausgehen und die Datenerstellung als kollektive Aufgabe betrachten. Das bedeutet:
Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten mit der ESG-Berichterstattung, nicht weil ihnen die richtigen Tools zur Datenerfassung fehlen, sondern weil sie die Datenerstellung nie als gemeinsame Verantwortung betrachtet haben.
Die Unternehmen, die diesen blinden Fleck jetzt erkennen, werden in Zukunft transparente, effiziente und widerstandsfähige Lieferketten aufbauen. Diejenigen, die dies nicht tun, werden weiterhin nach fehlenden Daten suchen und nie erkennen, dass das eigentliche Problem nie die Erfassung, sondern die Erstellung war.
Autor: Sami Tornikoski
Leiter Nachhaltigkeit, ImpactOS
Der erste Schritt besteht darin, die tatsächliche Herausforderung im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsdaten zu verstehen.
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